Argumente der Gemeinde

 

Was zu den Argumenten der Gemeinde zu sagen ist:

"Der Landstuhl ist verkehrstechnisch optimal erschlossen."

Das stimmt – wie überhaupt grosse Teile der Gemeinde Zollikofen. Doch die Erhaltung der historischen Stätte und des Obstgartens sind unseres Erachtens wichtiger als ein paar Einfamilienhäuser.

"Zollikofen braucht gute Steuerzahler, die individuelles Wohnen wollen."

Leute in Einfamilienhäusern sind nicht a priori gute SteuerzahlerInnen. Die mit dem Kauf von Wohneigentum verbundene Verschuldung führt zu tieferen Steuern. Zudem benötigen Einfamilienhäuser viel Platz für sich allein und die Infrastruktur (Zufahrtswege, Leitungen).

"Es handelt sich nur um eine Begradigung der Bauzonengrenze."

Begradigen kann man überall. Eine Bauzonenlinie darf sich aber nicht nur an geometrischen Gegebenheiten orientieren, sondern muss die Gesamtheit der Aspekte berücksichtigen. Die betroffene Parzelle reicht weiter nach Süden als die von der Gemeinde vorgesehene Zonengrenze. Es droht die Einzonung weiterer angrenzender Flächen nach Süden in Richtung Rütti.

"Sogar der Berner Heimatschutz hält den Landstuhl für überbaubar."

Das stimmt - allerdings sagt der Heimatschutz auch, dass er eine Überbauung mit Einfamilienhäusern ablehnt. Er wendet sich gegen die Pläne des Gemeinderates.Add Answer here

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Verein Landstuhl bleibt grün (LBG), 3052 Zollikofen, 031 911 07 27, info@landstuhl.ch